One belt, one road – politische Ziele und normativer Rahmen

Vortrags- und Diskussionsrunde unter Leitung von Prof. Dr. Georg Gesk, Universität Osnabrück

Seit dem Ende des westlich geprägten Imperialismus in den 1950er bzw. 1960er Jahren und dem Ende des Kalten Krieges in den 1990er Jahren haben sich Deutschland und die EU lange Jahre überwiegend mit sich selbst und ihrer direkten Umgebung beschäftigt. Eine globale Perspektive fehlte meist. Mit der Ankunft Chinas als „global player“ wird eine rasche Veränderung der internationalen Beziehungen festgestellt. Ein Phänomen, an dem dies besonders deutlich wird, ist das Projekt „one belt, one road“. Während mehr und mehr deutsche Unternehmen versuchen, sich auf Veränderungen und Möglichkeiten einzustellen, fällt es anderen Akteuren schwer, sich gegenüber dieser Strategie zu verhalten. Vorträge und Diskussion wollen aufzeigen, an Hand welcher Maximen und mit welchen Rahmenbedingungen sich diese chinesische Entwicklungsstrategie entfaltet.

Freitag, 14. Februar 2020

14-18 Uhr