Lange Nacht der Wissenschaften

Zur Langen Nacht der Wissenschaften bietet das Konfuzius-Institut an der Freien ein vielfältiges Programm mit Mitmachkursen und interaktiven Präsentationen sowie einer Themenausstellung mit begleitendem Vortrag.

Chinesisch-Schnupperkurse und Kalligraphie-Mitmachangebote laden zum Erlernen der Grundlagen der chinesischen Sprache und Schrift ein. Interaktive Präsentationen bieten die Möglichkeit, Ihren Namen ins Chinesische übertragen lassen, und geben jungen Entdecker*innen Einblicke in Tier- und Umweltschutz in China.

Die Themenausstellung „Exil in Shanghai – Familiengeschichte und Lebenserinnerungen der Zeitzeugin Sonja Mühlberger, geb. Krips“ sowie der Vortrag der Zeitzeugin Sonja Mühlberger, geb. Krips, beleuchten die persönliche Familiengeschichte der 1939 im Shanghaier Exil geborenen Zeitzeugin. Der Vortrag und die Ausstellung berichten von der Flucht der Familie vor der nationalsozialistischen Verfolgung, von der Ankunft in Shanghai, dem Aufwachsen im Exil und dem Alltag in der Shanghaier Exilgemeinschaft während der Jahre 1938 bis 1947. Ausgehend von familiären Erinnerungen, autobiographischen Aufzeichnungen und historischen Dokumenten eröffnen sie einen individuellen Zugang zur Fluchtgeschichte und vermitteln exemplarisch Einblicke in Lebensrealitäten der Exilgemeinschaft.

Unser Programm zur Langen Nacht der Wissenschaften findet in den Räumen der Rost- und Silberlaube der Freien Universität Berlin, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin statt.

Weitere Informationen und Tickets unter: https://www.langenachtderwissenschaften.de/

Eintritt in allen teilnehmenden Häusern der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin: 7,50 € (Ermäßigtes Ticket: 5 €; Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt)

Programm

Vortrag: Exil in Shanghai,1938-1947- Zeitzeugenvortrag von Sonja Mühlberger, geb. Krips
18.30 – 19.15 Uhr Sonja Mühlberger (geb. Krips) wurde 1939 als Kind jüdischer Exilanten in Shanghai geboren. In einem persönlichen Vortrag berichtet sie – ausgehend von familiären Erinnerungen, autobiographischen Aufzeichnungen und historischen Dokumenten – von der Flucht ihrer Familie vor der nationalsozialistischen Verfolgung, von der Ankunft in Shanghai, dem Aufwachsen im Exil und dem Alltag in der Shanghaier Exilgemeinschaft. Nach der Konferenz von Évian und den Novemberpogromen im Jahr 1938 wurde die chinesische Hafenstadt für viele zur letzten Hoffnung – als einer der wenigen Orte weltweit, der Geflüchtete weiterhin ohne Quotierung aufnahm. Während des Zweiten Weltkrieges fanden rund 20.000 jüdische Flüchtlinge Zuflucht in Shanghai. Der Vortrag eröffnet einen unmittelbaren biographischen Zugang zu diesem besonderen Kapitel der globalen Flucht- und Exilgeschichte und macht historische Ereignisse durch individuelle Erfahrungen anschaulich und greifbar. Im Rahmen des Vortrags besteht Gelegenheit zu Fragen und zum persönlichen Austausch. (Raum JK24/140)

Ausstellung: Exil in Shanghai – Familiengeschichte und Lebenserinnerungen der Zeitzeugin Sonja Mühlberger, geb. Krips
17:00-24:00 Uhr
 Die Poster-Ausstellung dokumentiert die Familiengeschichte und Lebenserinnerungen der 1939 im Shanghaier Exil geborenen Zeitzeugin Sonja Mühlberger, geb. Krips. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 begannen Jüdinnen und Juden aus Deutschland, später auch aus anderen von Nazi-Deutschland besetzten Ländern, nach Shanghai zu fliehen. Nach der Konferenz von Évian und den Novemberpogromen im Jahr 1938 wurde die chinesische Hafenstadt für viele zur letzten Hoffnung – als einer der wenigen Orte weltweit, der Geflüchtete weiterhin ohne Quotierung aufnahm. Bis zur Schließung der Fluchtrouten infolge des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor im Dezember 1941 fanden ca. 20.000 jüdische Flüchtlinge Zuflucht in Shanghai. Die Familiengeschichte von Sonja Mühlberger spiegelt die Zeitgeschichte von Verfolgung, Flucht, Ankunft und Alltag im Shanghaier Exil während der Jahre 1938 bis 1947 wider. Ausgehend von familiären Erinnerungen, autobiographischen Aufzeichnungen und historischen Dokumenten eröffnet die Ausstellung einen individuellen Zugang zur Fluchtgeschichte und vermittelt exemplarisch Einblicke in Lebensrealitäten der Exilgemeinschaft.  (Flur vor Raum K24/11, JK24/140)

Schnupperkurs chinesische Sprache
17:30-18:00 / 19:30-20:00
 Einführung in die chinesische Sprache. Einübung kurzer chinesischer Sätze und Dialoge. (Raum JK24/140)

Schnupperkurse Chinesische Schrift
18:00-18:30 / 20:00-20:30
 Einführung in die chinesische Schrift. Präsentation und, je nach Anzahl der Teilnehmer*innen, Gelegenheit, Zeichen selbst zu schreiben. (Raum JK24/140)

Ihr Name auf Chinesisch
18:30-19:30 / 20:30-21:30 Uhr
 Die Übertragung des eigenen Namens ins Chinesische will wohl überlegt sein. Sie kann nach lautmalerischen Aspekten erfolgen. Man kann den Namen aber auch frei aussuchen. Der Nachname steht im Chinesischen an erster Stelle, gefolgt von dem Vornamen. Wir helfen Ihnen bei der Übertragung und fertigen Ihnen eine Kalligraphie Ihres Namens an. (Flur vor Raum K24/11, JK24/140)

Chinesische Kalligraphie zum Mitmachen
18:00-19:00 / 20:00-21:00 Uhr
 Lernen Sie bei unserer Mitmachstation zur Chinesischen Kalligraphie spielerisch die Grundlagen der chinesischen Kalligraphiekunst kennen und bringen Sie erste eigene Schriftzeichen zu Papier. Spielerische Mitmachstation zu Grundlagen der Chinesischen Kalligraphie, für Kinder konzipiert. (Flur vor Raum K24/11, JK24/140)

Präsentation (interaktiv, für Kinder konzipiert): Der chinesische Panda und Umwelt in China
20:30-21:00 Wo lebt der Panda und welche besonderen Merkmale hat er? Was ist der natürliche Lebensraum des Tieres und wie ist es um diesen bestellt? Die Präsentation mit interaktiven Elementen vermittelt spannende Fakten über den Panda und seinen Lebensraum und beleuchtet Fragen rund um Umwelt und Naturschutz in China. (Raum JK24/140)

Informationsstand
17:00-22:00 Uhr
 Lernen Sie unser Institut und unser Programm kennen. Wir freuen uns auf Sie. (Flur vor K24/11, JK24/140)

 

Samstag, 06. Juni 2026, 17-24 Uhr

Veranstaltungsort: FU Berlin - Rost- und Silberlaube (Habelschwerdter Allee 45)