Die Ausstellung präsentiert Arbeiten der Illustratorin und Comic-Künstlerin Yitong Feng aus ihrer autobiografischen Graphic Novel HEIM–WEG–FREMD–WEG. In ihren handgezeichneten Bildgeschichten übersetzt die Künstlerin persönliche Erfahrungen zwischen Xi’an und Berlin in eine visuelle Erzählung vom Ankommen, Unterwegssein und Dazwischensein. Erinnerungen, Alltagsbeobachtungen und Begegnungen verweben sich zu einer vielschichtigen Reflexion über Heimat, Fremdsein und das Leben zwischen unterschiedlichen kulturellen Kontexten. Dabei eröffnet die Werkserie einen persönlichen Blick auf kulturelle Prägungen, Zugehörigkeit und die Veränderungen der eigenen Wahrnehmung zwischen zwei Lebenswelten.
Die der Ausstellung zugrunde liegende Graphic Novel HEIM–WEG–FREMD–WEG wurde 2026 von der Stiftung Buchkunst mit dem „Förderpreis für junge Buchgestaltung“ ausgezeichnet.
Yitong Feng (*1996 in Xi’an, China) ist Illustratorin und Comic-Künstlerin und lebt in Berlin. Sie studierte Visuelle Kommunikation an der Xi’an Academy of Fine Arts und absolvierte anschließend den Masterstudiengang Illustration an der Universität der Künste Berlin. 2025 schloss sie ihr Studium als Meisterschülerin von Prof. Henning Wagenbreth ab. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen autobiografischem Erzählen und dokumentarischer Beobachtung. Mit den Ausdrucksmöglichkeiten von Comic und Illustration setzt sie sich mit Erinnerung und kultureller Identität auseinander.
Vernissage: Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18.15 Uhr
Veranstaltungsort:
Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin
Goßlerstr. 2-4
14195 Berlin