Chinas Metropolen im Wandel – Die Zweite Transformation

Chinas Wirtschaft befindet sich inmitten eines komplexen Restrukturierungsprozesses: vom bisher überwiegend quantitativen Wirtschaftswachstum hin zu einer qualitativen Wirtschaftsentwicklung mit höherer Wertschöpfung, geringeren Umweltbelastungen, Förderung des Binnenmarktes und strategischen Aufkäufen internationaler Unternehmen. Motoren dieses tief greifenden wirtschaftlichen und kulturellen Wandels, der auch als „Zweite Transformation“ bezeichnet wird, sind Chinas Metropolen, in

Zwischen Revolution und Alltag. Studieren in China, 1974/75

Die mehr als 100 Fotos dokumentieren die Lebensverhältnisse der chinesischen Bevölkerung Mitte der 1970er Jahre: ihre alltäglichen Lebens- und Arbeitsbedingungen in Stadt und Land, ebenso wie ihre Feste und ihre Freizeitgestaltung. Die Bewegungen der spät-kulturrevolutionären Phase sind im öffentlichen Raum ebenso präsent wie die Gedenkstätten der Revolution und die neuen

Cai Yuanpei (1868-1940)

Nachdem es zuvor nur einige Privatuniversitäten und Universitäten auf Provinzebene gegeben hatte, wurde 1898 mit der Peking-Universität die erste staatliche Universität Chinas gegründet. Sie hat in den Jahrzehnten ihrer wechselvollen Geschichte, mit ihren engagierten Hochschullehrern und Studierenden, stets eine führende Rolle gespielt. Cai Yuanpei war ihr bekanntester Präsident und ein

Jüdische Flüchtlinge in Shanghai

Ab 1933 begannen Juden aus Deutschland und später auch aus anderen von den Nazis besetzen Ländern nach Shanghai zu flüchten. Bis 1941, als die Fluchtrouten nach Shanghai mit dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor im Dezember 1941 endgültig versperrt waren, hatten mindestens 18.000 Juden Zuflucht in Shanghai gesucht. Viele Biografien

Der Traum vom Glück.

Überall auf der Welt träumen die Menschen vom Glück. In China spiegelt sich diese Hoffnung seit Jahrhunderten in einer Vielzahl an Glückssymbolen. Sie sind zu einem festen Bestandteil des chinesischen Alltags geworden. In der Ausstellung fragen wir nach dem Ursprung chinesischer Glückssymbolik und erläutern ihre Bedeutung an zahlreichen Beispielen und

Eva Siao – Mein China

In ihrer Biographie „China – mein Traum, mein Leben“ hat die 1911 in Breslau geborene Arzttochter Eva Sandberg ihre aufregende Lebensreise zwischen Moskau, Yan’an und Peking geschildert. Es ist die Geschichte einer Liebe – zu ihrem Mann, dem chinesischen Dichter Emi Siao und zu ihrer neuen Heimat China. Sie erlebt

Hanzi. Chinesische Schriftzeichen in Kommunikation und Kunst

Hanzi, die chinesischen Schriftzeichen, stellen nicht nur ein unersetzliches Kommunikationsmittel dar, sondern weisen auch eine einzigartige ästhetische Qualität auf. Die auf den Schriftzeichen basierende Kalligraphie hat tiefgreifenden Einfluss auf die chinesische Ästhetik und Kultur. In der sogenannten Neuen Kulturbewegung zu Beginn des 20. Jh. wurde jedoch alles Traditionelle auf den

Yuanming Yuan

Die Bauarbeiten am „Alten Sommerpalast” (Yuanming Yuan) begannen in den nordwestlichen Vororten Beijings im Jahr 1709. Seine Pracht und soziopolitische Bedeutung brachte ihm über die Jahre Beinamen wie „Palast der Paläste” oder „Versailles des Ostens” ein. Im Jahr 1860, während des Zweiten Opiumkrieges, wurde der Yuanming Yuan von britischen und

John Rabe

1937–38 war Nanking (heute: Nanjing) von der japanischen Armee besetzt. In dieser Zeit vergingen sich die Besatzer massiv an der Zivilbevölkerung. Im Jahr 1937 töteten sie in wenigen Wochen mehr als 300.000 Menschen. John Rabe (1882–1950) – zu dieser Zeit als CEO der Firma Siemens in Nanking vor Ort –