Chinas Wirtschaftsentwicklung und Wirtschaftsbeziehungen im internationalen Kontext

China hat im 21. Jahrhundert eine beispiellose wirtschaftliche Entwicklung erlebt. Dieses Phänomen ist nicht nur für China von großer Bedeutung, sondern hat Auswirkungen auch auf die internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gewachsenen wirtschaftlichen Verflechtungen. Mit China als „global player“ auf der internationalen Bühne haben sich die weltweiten Wirtschaftsprozesse gewandelt. Die Veranstaltung zielt

Industriepolitik in China – Funktion und Grenzen in der Ära Xi

Chinesische Industriepolitik wird von außen in der Regel als Erfolgsgeschichte wahrgenommen und ruft in den USA, in Deutschland und in der Europäischen Union Reaktionen und Ängste hervor. Teilweise basiert diese Wahrnehmung allerdings auf Missverständnissen. Vor diesem Hintergrund wird der Vortrag die Bedeutung, Funktionsweise und Veränderungen, aber auch die Schwächen chinesischer

Chinas Aufstieg und die Zukunft der globalen Ordnung

Chinas machtpolitischer Aufstieg hält die Welt in Atem. In den Medien ist eine intensive Berichterstattung zu Chinas wirtschaftlicher Entwicklung und zur politischen Situation zu beobachten und die Rolle Chinas in der Welt wird breit diskutiert. Thematisiert werden zugleich Fragen des Wandels und der Kontinuität der internationalen Beziehungen und deren Neugestaltung.

One belt, one road – politische Ziele und normativer Rahmen

Seit dem Ende des westlich geprägten Imperialismus in den 1950er bzw. 1960er Jahren und dem Ende des Kalten Krieges in den 1990er Jahren haben sich Deutschland und die EU lange Jahre überwiegend mit sich selbst und ihrer direkten Umgebung beschäftigt. Eine globale Perspektive fehlte meist. Mit der Ankunft Chinas als

Wohltätigkeit mit chinesischen Besonderheiten – chinesische Stiftungen zwischen Parteistaat und Gesellschaft

Traditionell schreibt die Forschungsliteratur gemeinnützigen Stiftungen in den europäischen und nordamerikanischen Gesellschaften bestimmte Funktionen zu. Dazu gehört u.a. die Umverteilung von Vermögen oder die Verbesserung der Effizienz von Dritte-Sektor-Organisationen. Vielfach erwartet man von diesen Organisationen auch, dass sie als Impulsgeber für gesellschaftlichen Wandel und Förderer von gesellschaftlicher Pluralität fungieren. Katja

Ernst Faber (1839-1899) und Richard Wilhelm (1873-1930): Die unterschiedlichen Perspektiven der Missionare auf China

Die beiden Missionare Ernst Faber und Richard Wilhelm haben sich intensiv mit chinesischer Kultur auseinandergesetzt und zahlreiche Übersetzungen und Studien vorgelegt. Insbesondere Richard Wilhelm, einer der bekanntesten Chinawissenschaftler in Deutschland bereits in den 1920er Jahren, und seine Übersetzungen stehen bis heute für das Bemühen, die chinesische Kultur zu verstehen und

Deutsch-chinesische Wirtschaftsbeziehungen in der Gegenwart

China und Deutschland zählen füreinander inzwischen zu den wichtigsten Wirtschaftspartnern. Angesichts der sich stetig entwickelnden deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen werden in der Diskussionsrunde anhand einer aktuellen Bestandsaufnahme unterschiedliche Facetten der Beziehungen aufgezeigt und erörtert. Wo liegen die Herausforderungen und Chancen in der bilateralen Zusammenarbeit und welchen Stellenwert haben die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen im

Big Data in Chinas Politik

Die Analyse großer Mengen bürgerbezogener Daten ist ein wichtiger Bestandteil der gegenwärtigen chinesischen Verwaltungsreformen. Erklärtes Ziel der Zentralregierung ist, mit Hilfe der Analyse so genannter „big data“ nicht mehr nur auf Bedürfnisse der Bürger passiv zu reagieren, sondern diese vorherzusagen und auf dieser Grundlage „individuelle und maßgeschneiderte“ Servicelösungen anzubieten. Der