Das chinesische Jahrhundert – Die neue Nummer eins ist anders

Neben einem beeindruckenden Wirtschaftswachstum und großen Erfolgen bei der Armutsbekämpfung hat China in den vergangenen Jahren in Klimaschutz, Gesundheitswesen, technologischer Innovation und vielen weiteren Feldern beachtliche Erfolge zu verzeichnen. Wolfram Elsner liefert erstaunliche und oftmals unbekannte Einblicke in zahlreiche Politikfelder eines Systems, welches sich zwischen Markt und Plan, Regulierung und

Yaotaos Zeichen

Lyon, Frankreich: Auf dem Dachboden ihrer Großeltern findet Lucie einen alten Koffer mit geheimnisvollen chinesischen Zeichen. Gehörte der etwa ihrem Urgroßvater Yaotao, der in den 1930er Jahren aus China nach Frankreich kam? Plötzlich flattern die Zeichen aus dem Koffer und tanzen durch das Zimmer, um ihr Yaotaos Geschichte zu erzählen.

Lesung und Gespräch

Xiao Xiao, geboren 1964 in Sichuan, gilt als eine der wichtigsten Lyrikerinnen der chinesischen Gegenwartsliteratur. In ihren Gedichten, die sich durch ausdrucksstarke und temperamentvolle Sprache auszeichnen, werden nicht nur Leid und Glück des Lebens thematisiert, sondern auch das Gesellschaftliche und das Politische. Ihr „Grabgesang für die Seele“ wurde 2014 mit

Luo Lingyuan

In ihrem 2018 im OSTASIEN Verlag erschienenen Band „Gelbe Seide“ erzählt die chinesische Autorin Luo Lingyuan mit viel Gespür für Details Geschichten aus China und Deutschland. Die 16 Texte – von der journalistischen Reportage bis zur klassischen Short Story – faszinieren durch die präzise, oft unterkühlte Beschreibung von Schicksalen, die

Tagebuch eines Wahnsinnigen

Reinhard Hauser, ehemaliger Schauspieler des Burgtheaters Wien und Intendant des Landestheaters St. Pölten, rezitiert die dramatisierte Fassung der Novelle „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ von Lu Xun, eine der bekanntesten Erzählungen der modernen chinesischen Literatur. Der Cellist Taner Türker gestaltet mit Eigenkompositionen die musikdramaturgische Begleitung. „Tagebuch eines Wahnsinnigen“, veröffentlicht im Jahr 1918,

Mulans Töchter

In ihrem Buch Mulans Töchter lässt Bettine Vriesekoop Frauen aus Chinas neuer Mittelklasse zu Wort kommen. Wie orientieren sie sich an historischen Vorbildern und treten gleichzeitig aus deren konservativen Schatten heraus? Für ihr Buch führte Bettine Vriesekoop zahlreiche Interviews mit Frauenrechtlerinnen, Unternehmerinnen, Prostituierten, Lesben und Wissenschaftlerinnen und ermöglicht so einen

Neue Tendenzen chinesischer Frauenliteratur: Sheng Keyi

Veranstaltung in Kooperation mit Literarisches Colloquium Berlin In den letzten Jahren ist in China eine neue Literatur jüngerer Autorinnen zu entdecken. Eine Vertreterin dieser Richtung ist die Schriftstellerin Sheng Keyi (Jahrgang 1973), die mit weiblichem Blick die gesellschaftlichen Realitäten der chinesischen Gegenwart schildert. Ihre Texte handeln vom Leben als Frau