
Die chinesischen Tierspiele, die das kulturelle Gedächtnis dem Arzt Hua Tuo (华陀 ; † 208) zuschreibt, werden sowohl im Qigong als auch in der Kampfkunst geübt. Die Fünf Tiere (im Qigong: Hirsch, Affe, Bär, Kranich und Tiger) sind nicht nur den Fünf Jahreszeiten zugeordnet, sondern entsprechen in ihrer jeweiligen atmosphärischen Anmutung ganz bestimmten menschlichen Befindlichkeiten und Bewusstseinszuständen. Sie eignen sich, um Stimmungen auszugleichen oder zu unterstützen (Kranich=Leichtigkeit). In die Praxis eingestreut kommt Kulturgeschichtliches zum Tragen: das chinesische Wort und Zeichen, die Symbolkraft des Tieres, seine ästhetische Gestaltung in Bildern und im Gedicht.
Gudula Linck war von 1990 bis 2008 Professorin für Sinologie an der Universität Kiel. Ihre Qigong-Ausbildung und ihren Abschluss als Yoga-Übungsleiterin erhielt Gudula Linck u.a. an der Universität Oldenburg und am Mahindra-Institut Birstein.
Weiterer Termin, bspw. Die Tierspiele: Im Herbst der Kranich, auf Anfrage. Anmeldefrist: 23. Februar 2012, mind. 10, max. 15 Teilnehmer
Samstag, 15-18 Uhr, Sonntag, 9-12 Uhr
Zwei Termine
50 €
Internationale Fachkonferenz. Experten aus Europa, China und den USA erörtern Entstehungsgeschichte, Verfassungsrealität und Perspektiven für die zukünftige Entwicklung der Verfassung der VR China, die seit 1982 – abgesehen von einigen wichtigen Reformen – fast unverändert geblieben ist.
Das detaillierte Programm, der Konferenzort, evtl. anfallende Teilnahmegebühren und die genauen Zeiten werden rechtzeitig an dieser Stelle bekannt gegeben.
Freitag und Samstag, 15. & 16. Juni 2012
jeweils ganztags
Chinesische und deutsche Fachkollegen widmen sich dem Thema chinesische Medizin und Gesundheitswesen in China, angefangen bei den Ursprüngen chinesischer Medizin und Pharmakologie sowie Begriffs- und Definitionsfragen im Hinblick auf die “Traditionelle Chinesische Medizin” (TCM). Der zweite Teil des Workshops behandelt den aktuellen Stellenwert traditioneller chinesischer Heilmethoden in China sowie ethische und rechtliche Fragen des chinesischen Gesundheitswesens.
Paul Unschuld, Direktor des Horst-Görtz-Stiftungsinstituts für Theorie, Geschichte und Ethik Chinesischer Lebenswissenschaften an der Charité Berlin, ist Sinologe und Medizinhistoriker und hat sich um die Vermittlung der traditionellen chinesischen Medizin und Pharmakologie an die westliche klassische Medizin große Verdienste erworben.
Eine Kooperation mit der Fachrichtung Chinastudien an der Freien Universität Berlin. Das detaillierte Programm wird rechtzeitig an dieser Stelle bekannt gegeben. Die Teilnahme an diesem Workshop ist kostenlos.
Samstag, 17. November 2012
10-17 Uhr