Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin
 

Lesungen

Die wahre Geschichte des Ah Q

Reinhard Hauser, ehemaliger Schauspieler des Burgtheaters Wien und Intendant des Landestheaters St. Pölten, rezitiert die dramatisierte Fassung der von Wolfgang Kubin ins Deutsche übersetzten Novelle von Lu Xun. Der Cellist Taner Türker gestaltet mit Eigenkompositionen die musikdramaturgische Begleitung.

Die Novelle „Die wahre Geschichte des Ah Q“ spielt kurz vor dem Sturz des chinesischen Kaiserreiches und handelt vom Leben des Herrn Ah Q, einem Tagelöhner und verkappten Revolutionär. Obwohl vom Schicksal geschlagen, bleibt Ah Q bis zum Schluss ein Meister in der Umdeutung der eigenen Niederlagen.

Lu Xun ist einer der bedeutendsten chinesischen Schriftsteller der Neuzeit. Er wurde 1881 als ältester Sohn einer verarmten Familie von Großgrundbesitzern in der ostchinesischen Stadt Shaoxing geboren. „Die wahre Geschichte des Ah Q“ ist repräsentativ für sein Schaffen, das oft die Missstände der chinesischen Gesellschaft im frühen 20. Jahrhundert anprangert.

Mit einführenden Worten von Prof. Dr. Richard Trappl, Universität Wien.

Montag, 6. Februar 2017

18:15 Uhr

Literarische Streifzüge durch Peking

Dr. Hans-Wilm Schütte

Das Bild Pekings in Geschichte und Gegenwart, gezeichnet von Chinesen und Ausländern, Reisenden und Diplomaten, kaiserlichen Beamten und Bestsellerautoren, in Romanen und Spottversen, in Memoiren und Reportagen. Da geht es über Schmutz und Schönheit, über Jahres- und Lebenslauf, Handel und Wandel, Kaiser und Kulis. Zitiert werden Werke von rund 60 Autoren. Vieles davon wurde eigens für diese kommentierte Anthologie erstmals ins Deutsche übersetzt. Die Lesung präsentiert eine unterhaltsame Auswahl.

Der Autor und Herausgeber zählt durch seine Reiseführer (Marco Polo, Baedeker) zu den meistgelesenen deutschen China-Autoren.

Hans-Wilm Schütte: Literarische Streifzüge durch Peking. Gossenberg: Ostasien Verlag 2016 (Reihe Gelbe Erde 3)

Donnerstag, 9. März 2017

18:15 Uhr