Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin
 

Ausstellungen

Ausstellungen im Galerieraum 117/118 des Konfuzius Instituts Berlin,
Eröffnungen: Mittwochs, 18 Uhr, mit anschließendem Empfang
Teilnahme kostenfrei, ohne Anmeldung

Der Geist der Peking-Universität
Eine Kalligraphie-Ausstellung

Zhang Guoyou, Chen Hongjie und Niu Gengyun

Die drei Kalligraphen, renommierte Wissenschaftler der Peking-Universität, suchen in ihren Kalligraphien dem Geist der Peking-Universität nachzuspüren. Die Universität wurde 1898 als erste Universität Chinas gegründet und hat in den Jahrzehnten ihrer wechselvollen Geschichte mit ihren engagierten Hochschullehrern und Studierenden stets eine führende Rolle gespielt. Cai Yuanpei, der bekannteste Präsident der Peking-Universität und große Mittler zwischen Ost und West zu Anfang des 20. Jahrhunderts, verkörperte mit seinen Vorstellungen zu Hochschulreform und gesellschaftlichem Fortschritt diesen Geist in einzigartiger Weise.

Die Ausstellung wird bei der Festveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen des Konfuzius-Instituts an der Freien Universität am Donnerstag, den 28. April 2016, im Henry-Ford-Bau durch die Kalligraphen vorgestellt.

Ausstellung 4.Mai bis 30.Juni 2016

Vernissage am Donnerstag, 28. April 2016, Henry Ford Bau

Pekingoper
Traum und Leben

Das chinesische Musiktheater, ein gesungenes und getanztes Drama, ist eine spezifische Kunstform mit einer langen Tradition.

Im Laufe der Jahrhunderte haben sich verschiedene Stile herausgebildet, die bei uns meist unter dem Begriff „Pekingoper“ bekannt sind. Es werden Legenden und historische Ereignisse dargestellt, in denen es um Loyalität, Verrat, Liebe oder Patriotismus geht. Die Oper hat eine moralisch-erzieherische Aufgabe im Sinne der konfuzianischen Ethik.

Die Ausstellung präsentiert die verschiedenen Rollen – General, Gelehrter, junge Frau, komische Alte etc. Besonders beliebt sind die Geschichten über den Affenkönig Sun Wukong.

Ausstellung ab 7. Juli 2016

Vernissage am Mittwoch, 6. Juli 2016, 18:15 Uhr

Vergangene Ausstellungen

Walter Liebenthal (1886-1982) und seine Forschungen zum chinesischen Buddhismus – Ein Leben im Exil

Walter Liebenthal (1886 –1982), Indologe und Sinologe, war einer der ersten Wissenschaftler, der sich intensiv speziell mit dem chinesischen Buddhismus befasst hat. Auf der Suche nach alternativen philosophischen Entwürfen begann er sich für den Buddhismus zu interessieren. Im Jahr 1933, nach der nationalsozialistischen Machtübernahme, war auch der gerade promovierte Walter Liebenthal wegen seiner jüdischen Herkunft gezwungen zu emigrieren: China bot ihm und seiner Familie Zuflucht und die Möglichkeit, seine Forschungen, zunächst am Sino-Indian Institute in Peking, dann nach der japanischen Aggression im Landesinnern in Kunming und 1945 bis 1952 erneut in Peking, weiterzuführen.

Was sind die Charakteristika des chinesischen Buddhismus und welche Grundgedanken des Buddhismus sind auch in der Gegenwart wichtig – diese Fragen sollten zu zentralen Fragen seiner zahlreichen Schriften werden.

Die Ausstellung sucht erstmals den außergewöhnlichen Lebensweg und die Forschungsschwerpunkte dieses Wissenschaftlers aufzuarbeiten und im Kontext von Emigration und Exil zu analysieren.

Konzept: Prof. Dr. Dr. h.c. Mechthild Leutner, Freie Universität Berlin, und Roberto Liebenthal, MBA, Buenos Aires

Eröffnungsvorträge: Prof. Dr. Dr. h.c. Mechthild Leutner, Roberto Liebenthal, MBA

Ausstellung 29. Oktober 2015 – 14. Januar 2016

Vernissage am Mittwoch, 28. Oktober 2015

Sehnsuchtsorte.
Heimat in Bildern

Songwen Sun-von Berg

Die Ausstellung präsentiert jüngste Werke der Künstlerin Songwen Sun-von Berg, in denen sie Bildmotive aus einer west-östlichen Perspektive umsetzt. Die Ästhetik schwarzer Tuschzeichnung, die die Künstlerin mit der Bambusfeder zu Zeichen und Strukturen formt, schafft eindrucksvolle Stimmungsbilder. Inspiriert wird die Künstlerin vom daoistischen Prinzip der Leere und den Gedichten J. W. Goethes.

Songwen Sun-von Berg wurde 1968 in Shanghai geboren. Seit 1991 lebt und arbeitet sie in Berlin. Nach Ihrer Ausbildung an der Jiaotong-Universität, Shanghai, studierte sie an der Freien Universität Berlin und widmete sich an der Universität der Künste Berlin westlicher Kunstästhetik. Ausgebildet in klassischer chinesischer Tuschmalerei verbindet sie in ihren Arbeiten europäische Moderne mit Elementen traditioneller Malerei.

Ausstellung 21. Januar bis 30. März 2016

Vernissage am Mittwoch, 20. Jan. 2016, 18.15 Uhr