Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin

Über uns

Das Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin
stellt sich vor

Das Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin (KIFUB) ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der Kenntnis der chinesischen Sprache und Kultur im Ausland, initiiert von der Chinesischen Staatlichen Leitungsgruppe für Chinesisch als Fremdsprache ("Hanban") in Beijing. Es wurde in Kooperation von Freier Universität Berlin und Peking-Universität gegründet. Am 27. April 2006 nahm es als erstes Konfuzius-Institut in Deutschland seine Arbeit auf.

Das Konfuzius-Institut trägt mit seiner Arbeit zur Pflege der chinesisch-deutschen Zusammenarbeit bei. Es arbeitet zudem mit der Fachrichtung Sinologie an der Freien Universität Berlin zusammen und fördert chinabezogene Projekte. Durch seine Kooperationen und Veranstaltungen ist das KIFUB Teil eines stetig wachsenden deutsch-chinesischen Netzwerkes und dient als Treffpunkt und Kommunikationsplattform. Dieses Jahr feiert das KIFUB sein vierjähriges Bestehen. In dieser Zeit hat es sich als wichtige Kultur- und Sprachinstitution im Berliner Raum etablieren können.

Die Geschäftsführerin Frau Dagmar Yu-Dembski wurde im Dezember 2009 auf der Internationalen Konferenz der Konfuzius-Institute in Peking für ihren herausragenden persönlichen Einsatz mit dem Exzellenzpreis ausgezeichnet. In den Jahren 2007 und 2008 war das Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin bereits zwei Mal vom Bildungsministerium als Modelleinrichtung ausgezeichnet worden. Nur 20 von fast 300 Konfuzius-Instituten weltweit erhielten jeweils diesen Preis.

Kultur, Sprache, Wissenschaft – auf diese drei Bereiche bezieht sich das Programmangebot des Konfuzius-Instituts an der Freien Universität Berlin. Das kulturelle Angebot hat sich in den letzten Jahren äußerster Beliebtheit erfreut. Auch dieses Jahr lädt das Konfuzius-Institut zu Ausstellungen, Vorträgen, Lesungen, Konzerten, Filmvorführungen, Performances und musikalischen Darbietungen von und mit chinesischen und deutschen Künstlern ein. Ganztägige Kurse und Workshops widmen sich unter anderem Kalligraphie, Malerei und Qigong. Die Nutzung des Großteils der Veranstaltungen im Kulturbereich ist kostenfrei.

Ein wichtiger Auftrag des Konfuzius-Instituts ist die Förderung der Kenntnis der chinesischen Sprache. Das Sprachkursangebot wurde in den letzten Jahren immer stärker ausdifferenziert. So werden im Jahr 2010 Schnupperkurse, aufeinander aufbauende Konversations- und Sprachkurse des modernen Hochchinesisch, Wirtschaftschinesisch, Schülerkurse, Auffrischungskurse für Studierende, Intensivkurse und spezielle Kurse zur Vorbereitung auf die international anerkannte Sprachprüfung HSK angeboten. Auf Anfrage können nach Wunsch und zeitlich variabel weitere Kurse abgehalten werden. Alle Kurse zeichnen sich aus durch: moderate Preise; intensive Kleingruppenarbeit; hervorragend ausgebildete muttersprachliche ChinesischlehrerInnen; moderne Lehrbücher, deren Überlassung im Preis inbegriffen ist, und ein Lehr- und Lernkonzept, in dem das Hörverstehen und Sprechen Vorrang vor dem Erwerb der Schriftzeichen hat.

Einen besonderen Schwerpunkt legt das Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin auf die Weiterbildung von Chinesischlehrern im Schuldienst. Hier haben qualifizierte Fachkräfte ein systematisches Weiterbildungskonzept entwickelt, das in neun über das Jahr verteilten Modulen die effektive Gestaltung des Chinesischunterrichts in unterschiedlichen Lernstufen vermittelt. In diesem Jahr wird darüberhinaus erstmals ein Workshop zum konsekutiven Dolmetschen angeboten.

In den zahlreichen wissenschaftlichen Vorträgen, die das Konfuzius-Institut jedes Jahr organisiert, präsentieren Sinologen, Historiker, Politik-, Sozial- und Literaturwissenschaftler ihre Forschungsergebnisse. Im Jahr 2010 werden zudem Tagesseminare zu den Theman Wirtschaft und Consulting, Migration in China sowie zu Bioethik in China angeboten. Allgemein und faktisch an China Interessierten wird so ein Forum für Dialog und Meinungsaustausch geboten.

Das Konfuzius-Institut verfügt über eine gut ausgestattete Bibliothek, die an drei Tagen pro Woche genutzt werden kann. Der Bestand umfasst ca. 5.000 Bände. Lehrbücher, sprachdidaktische Werke zum Thema „Chinesisch als Fremdsprache“ sowie Lexika und sprachwissenschaftliche Nachschlagewerke bilden den Schwerpunkt der Sammlung. Des Weiteren werden Werke zur chinesischen Geschichte und Kultur und zur klassischen chinesischen Literatur geführt. Es handelt sich bei dem überwiegenden Teil des Bestandes um englisch- und chinesischsprachige Bücher. Die Medien können nach Eintragung in die Leserkartei entliehen werden. Die Nutzung der Bibliothek ist kostenfrei.

Für Freunde des Konfuzius-Instituts wie für alle, die eine erste Begegnung mit der chinesischen Sprache und Kultur suchen, bieten sich im Mai und im Juni 2010 hervorragende Gelegenheiten, das Veranstaltungsangebot des Hauses in seiner ganzen Bandbreite zu erleben: Am 7. Mai lädt das Konfuzius-Institut anlässlich seines vierjährigen Bestehens zu einem „Tag der Offenen Tür“. Sie sind herzlich eingeladen, an diesem Tag kostenfrei an Schnupperkursen Chinesisch, Chinesisch für Kinder, Kalligraphiekursen, Musik- und Kampfsportvorführungen sowie einer Ausstellungseröffnung teilzunehmen und mitzufeiern. Am Samstag, den 5. Juni 2009, nimmt das Konfuzius-Institut mit einem eigenen Programm an der „Langen Nacht der Wissenschaften“ teil. Es werden Vorträge, Qigong-, Dia- und Filmvorführungen geboten. Auch an diesem Tag finden Einführungen in die chinesische Kultur und Sprache statt.

Eindrücke aus dem KI Berlin

Eindrücke aus dem Konfuzius-Institut Berlin
Eindrücke aus dem Konfuzius-Institut Berlin
Eindrücke aus dem Konfuzius-Institut Berlin
Eindrücke aus dem Konfuzius-Institut Berlin
Eindrücke aus dem Konfuzius-Institut Berlin
Eindrücke aus dem Konfuzius-Institut Berlin
Eindrücke aus dem Konfuzius-Institut Berlin

Gebäude

Eindrücke aus dem Konfuzius-Institut Berlin
Eindrücke aus dem Konfuzius-Institut Berlin

Direktorium

Prof. Dr. Dr. h.c. Mechthild Leutner (Direktorin)

Prof. Dr. Dr. h.c. Mechthild Leutner (Direktorin)

Prof. Li Xiaoqi (Vize-Direktorin)

Prof. Li Xiaoqi (Vize-Direktorin)