Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin

Weiterbildung für Chinesischlehrer

Andrea Valenzuela: Fortbildungsreihe in neun Modulen

Die interaktive Veranstaltungsreihe hat im November 2008 begonnen und wendet sich an Chinesischlehrer im Schuldienst. Ziel ist die systematische Optimierung der Methodik und Didaktik des Unterrichts bis hin zum Erstellen ganzer Unterrichtsreihen. Neben einführenden Vorträgen werden die Teilnehmer aktiv an der Fortbildung beteiligt und können die Ergebnisse jedes Moduls direkt mit in den Unterricht nehmen.

Andrea Valenzuela, Sinologin, Konferenzdolmetscherin Deutsch/Chinesisch/Englisch, lange Zeit Inhaberin einer Sprachenschule in Tucson, USA, hat jahrelang an amerikanischen Schulen Chinesisch unterrichtet und eigene Lehrmaterialien konzipiert und verwendet. Seit 2007 lebt und arbeitet sie als Lehrerin für Chinesisch, Englisch und Politik in Deutschland.

Renate Villing, Sprachdidaktikerin und Diplom-Dolmetscherin für die chinesische Sprache, verfügt über 20jährige Erfahrung als Hochschuldozentin mit eigenen Unterrichtskonzepten (Universitäten Mainz, Bonn und Siegen) und als Leiterin einer AG im Gymnasium und in der Hochbegabtenförderung. Sie ist außerdem im China-Business als Seminartrainerin und Beraterin tätig.

Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch nur nach vorheriger Anmeldung und Bestätigung durch das Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin möglich.

Anmeldung: info@konfuziusinstitut-berlin.de

  • Abschluss der Reihe, die im Oktober 2008 begonnen hat

Modul 8: Chinesisch im Kontext – Schülergerechte Unterrichtsreihen erstellen

Steigerung der Lernmotivation durch Vermittlung von kulturellen, historischen und politischen Kontexten der chinesischen Sprache / altersgerechte Themen / Unterrichtsgestaltung und Lernstil / erlebnispädagogische Elemente / Unterrichtsreihensequenzen /Unterrichtsreihen im ersten, zweiten dritten Jahr

Modul 8

Samstag, 23. Januar 2010

9–17 Uhr

  • Fortsetzung der Reihe, die im Oktober 2009 begonnen hat

Modul 4: Chinesische Grammatik erfolgreich vermitteln

Im Zentrum steht die Erarbeitung brauchbarer Erklärungen und effektiver Grammatikübungen unter Berücksichtigung der Fragen: Wieviel Grammatik braucht der Sprachunterricht? Wieviel und welche Terminologie ist sinnvoll?

Grammatik im Chinesischunterricht – Erfahrungsaustausch und Problemanalyse / Vortrag Prof. Li Xiaoqi: "Neue Methoden zur Belebung des Grammatikunterrichts",  in chinesischer Sprache / Impulsvortrag Andrea Valenzuela: "Sequenzen, die Sinn machen" / Projektarbeit, Evaluation von Lehrmaterialien und Grammatiklehrsätzen

Prof. Li Xiaoqi, Peking Universität, ist eine herausragende Sprachdidaktikerin für Chinesisch als Fremdsprache, Direktorin des gleichnamigen Fachbereichs an der Peking Universität, Herausgeberin zahlreicher Lehr- und sprachdidaktischer Werke sowie Vizedirektorin des Konfuzius-Instituts an der Freien Universität Berlin.

Modul 4

Samstag, 22. Mai 2010

9–17 Uhr

Modul 5: Lehrbücher und Hilfsmittel

Evaluierung von Lehrbüchern / Recherche und Auswahl geeigneter Lehrmaterialien / gezielte Unterstützung der vier Kompetenzen mit ausgesuchten Lehrmaterialien / Erstellung eigener Lehrmaterialien für die vier Kompetenzen

Modul 5

Freitag, 20. August 2010

9–17 Uhr

Modul 6: Einsatz von Medien

Unterrichten ohne Buch / Einsatz von Spielen, Gegenständen, Handpuppen / Einsatz von modernen Medien

Modul 6

Samstag, 21. August 2010

Samstag, 9–17 Uhr

Modul 7: Optimierung der Schriftzeichenvermittlung und des schriftlichen Ausdrucks

Befähigung der Schüler, sich schriftlich im Chinesischen kreativ auszudrücken / effektive Strategien zur Unterstützung der aktiven und passiven Beherrschung der Schriftzeichen / schülergerechte Umarbeitung dieser Strategien, der Zeichenmenge und der Zeichenvernetzung aus der Erwachsenenbildung / Menge und Sequenzen, Wort und Bild, Strategien zur Unterstützung der Erkennungsfähigkeit

Modul 7

Sonntag, 22. August 2010

9–17 Uhr

Modul 8: Klassenraummanagement - Strategien zur Steigerung der Schülermotivation im Fach Chinesisch

Vergleich deutscher und chinesischer Lern- und Lehrkultur und deren Auswirkung auf die Sprachdidaktik / Klassenraum und Disziplinmanagement / Fairness und Transparenz / Leistungskontrolle und Zensurengebung / Schulrecht, dienstliche Beurteilungen, Prüfungsrecht, Beschwerden, Konferenzen, Eltern u.a. / Darstellung des Chinesischunterrichts nach außen

Modul 8

Sonntag, 17. Oktober 2010

9–17 Uhr

Modul 9: Chinesisch im Kontext – Schülergerechte Unterrichtsreihen erstellen

Steigerung der Lernmotivation durch Vermittlung von kulturellen, historischen und politischen Kontexten der chinesischen Sprache / Prinzipien der Gestaltung von Unterrichtsreihen im Allgemeinen und von Chinesischunterrichtsreihen im Besonderen / altersgerechte Themen / Unterrichtsgestaltung und Lernstil / fächerübergreifende Themen / sprachspezifische Themen / erlebnispädagogische Elemente / Unterrichtsreihensequenzen / Unterrichtsreihen im ersten, zweiten dritten Jahr

Modul 9

Montag, 18. Oktober 2010

9–17 Uhr

  • Beginn einer neuen Weiterbildungsreihe, alle sechs Wochen jeweils samstags

Modul 1: Nicht ohne das Gehirn – Neurologische Bedingungen des Fremdsprachenerwerbs, Konsequenzen für den Chinesischunterricht

Einführungsvortrag "Feuerwerk im Kopf": Neurologie des Fremdsprachenerwerbs / Spracherwerb und Fremdsprachenerwerb bei Kindern / Spracherwerb und Schrifterwerb Deutsch/Chinesisch: Lernstil und Lehrstil aus neurologischer Sicht / Konsequenzen für den Chinesischunterricht / Teilnehmer entwickeln Strategien und gestalten Beispiele für einen gehirnfreundlichen Chinesischunterricht

Modul 1

Samstag, 27. November 2010

9–17 Uhr

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