
Ostasiatisches Seminar, Fachrichtung Sinologie und Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin
Peking und Shanghai stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt des gemeinsamen Programms der Sinologie und des Konfuzius-Instituts. Nähern wollen wir uns dem Thema im Rahmen von Vorträgen, Ausstellungen und der Vorführung von Dokumentar- und Spielfilmen. Zusätzlich erwartet Sie die spektakuläre Kampfkunst der Shaolin-Mönche (Berlin) sowie ein breites Angebot an Einführungen und Schnupperkursen, in denen große wie kleine Besucher sich über die chinesische Sprache und Kultur informieren können. Wir freuen uns auf Ihren Besuch – oder wie es in China heißt: "Huanying guanglin".
Eintritt in allen teilnehmenden Häusern der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin voraussichtlich: 12 €, ermäßigt 8 €, Kinder bis sechs Jahre frei.
Samstag, 5. Juni 2010
17-1 Uhr
17-17:30 Uhr
Vorführung der Shaolin-Mönche (Förderverein Shaolin-Tempel Deutschland e.V.)
20:15-20:45 Uhr
Präsentation mit Einführung (Sportschule Lee)
17:45-19:15 Uhr
21-21:30 Uhr
Dr. Eduard Kögel, Technische Universität Berlin
21:45-22:15 Uhr
Dipl.-Kffr. Simona Thomas, M.A.; Freie Universität Berlin
22:30-0 Uhr
21:30-22, 22:30-23 Uhr
17:40-18:10, 19:30-20 Uhr
20-20:30, 22-22:30, 23–23:30 Uhr
17:40-18:10, 19:30-20, 20:30-21 Uhr
18:30–19 Uhr
17-19, 20:30-21, 23-0 Uhr
18-18:30, 20:30-21, 22:30-23 Uhr
20:00-20:30 Uhr
fortlaufend ab 17 Uhr
17 Uhr
Regie: Mathias Frick
"Beijing 798" beschreibt den Weg der ehemaligen Munitionsfabrik, die in den 1950er Jahren von DDR-Ingenieuren im Bauhaus-Stil errichtet wurde und sich seit 2000 zum Zentrum der chinesischen Off-Kunstszene entwickelt hat. Frick lässt Sammler, Galeristen, Kritiker, Kuratoren und natürlich die Künstler selbst zu Wort kommen: Yang Shaobin, Wang Shugang, Fang Lijun, Xie Nanxing, Ai Weiwei u. a.m.
19 Uhr
Regie: Susanne Messmer und George Lindt
Der Film begleitet fünf Pekinger Punk- und Rockbands – Joyside, Hang on the Box, Sha Zi, New Pants und T9 – in ihrem Alltag und bei Konzerten. Er zeigt, dass es auch in einer Stadt, die zunehmend verwestlicht, Nischen gibt, in denen fernab des Mainstreams experimentiert wird. Das Lebensgefühl, das er transportiert, scheint durch die Ostberliner Punkszene der 1980er Jahre seltsam vertraut.
21 Uhr
Regie: Wang Xiaoshuai
Zwei Beijinger Teenager streiten sich um ein Fahrrad, werden aber schliesslich zu Freunden. «Beijing Bicycle» ist unverkennbar ein Beinahe-Remake von Vittorio De Sicas Klassiker «Fahrraddiebe». An Stelle der Nachkriegsarmut in Italien tritt Beijing im Umbruch zwischen Tradition und Marktwirtschaft.
23 Uhr
Regie: Ying Ning
Der Film folgt dem rastlosen Taxifahrer Dezi auf seinen Touren durch das pulsierende Beijing. Im Wechsel zwischen fiktionaler Erzählhaltung und dokumentarischer Beobachtung schildert Ying das Leben des Taxifahrers einerseits und die Suche Beijings nach der eigenen Identität zwischen alten Werten und einer unbekannten Zukunft andererseits.
Buchverkauf
19:15-19:45 Uhr
Hauke Neddermann, M.A., Freie Universität Berlin
20:00-20:30 Uhr
Prof. Dr. Dr. h.c. Mechthild Leutner, Freie Universität Berlin
18 Uhr
Regie: Lou Ye
"Suzhou River" spielt im Milieu der Bartänzerinnen und Kleinganoven und erzählt zwei märchenhaft ineinander verschränkte Liebesgeschichten. Im Zentrum steht dabei stets der Suzhou-Fluss, dessen schmutzig-braunes Wasser träge Shanghai durchfließt. Als Gegengewicht fügen sich blinkende Neonlichter, rasante Schnitte und wilde Kamerabewegungen zu einer verspielt-exzessiven Pop-Ästhetik.
19.30 Uhr
Regie: Wu Yonggang
Der Film erzählt die Geschichte einer alleinstehenden Mutter, die sich prostituiert, um ihrem einzigen Sohn ein besseres Leben zu ermöglichen. Dabei ist sie schutzlos der Gewalt von Polizei und Kunden ausgeliefert. Wu stellt die Frau aber nicht einseitig als Opfer dar, sondern zeigt auch Momente der Selbstbestimmung und des Empowerment.
21 Uhr
Regie: Zhang Yimou
Der 14-jährige Shuisheng wird von seinem Onkel aus der Provinz ins Shanghai der 1930er Jahre geholt. Im Haus des mächtigen Triaden-Chefs Tang soll er dessen Geliebter dienen. Brutale Gangsterkriege zwingen den Tang-Clan zur Flucht auf eine entlegene Insel. Aber die ländliche Idylle trügt. Schon prallen die verfeindeten Mafia-Banden wieder aufeinander.
23 Uhr
Regie: Yuan Muzhi
Zwei gutgläubige Schwestern geraten auf ihrer Flucht vor dem Krieg vom Regen in die Traufe: Ihr Vermieter zwingt Xiao Yun in die Prostitution. Als ihnen klar wird, dass Xiao Hong an einen reichen Herrn verkauft werden soll, bitten die Frauen einen benachbarten Musiker und dessen eigenwillige Freunde um Hilfe. In erster Linie ein Drama, hat der Film auch einige komödiantische Einlagen.
fortlaufend ab 17 Uhr
präsentiert von stadtkultur international e.V.
Eröffnung um 17 Uhr mit einem einführenden Vortrag der Aussteller, Link zur aktuellen Ausstellung
18:30-19, 20:20-20:50 Uhr
fortlaufend ab 17:00 Uhr
Vorstellung der Arbeitsschwerpunkte; E-Learning-Präsentation (Raum 106)
fortlaufend ab 17:00 Uhr